"Die neue Zeit"

07.04.2018 Samstag Kulturhaus Milbertshofen 19:00  Schleißheimer Straße 332  80809 München 

Die Institution Ehe ist in jeder Hinsicht in der Krise. Fast alle Menschen träumen von der großen Liebe - doch die Scheidungsrate in Europa ist so hoch wie noch nie zuvor. Während sich 75% Europäer eine erfüllte Partnerschaft als wichtigstes Lebensziel setzen, zerbricht inzwischen jede zweite Ehe. In der Hälfte der Scheidungsfälle sind Kinder betroffen. Psychologen und Sozialforscher machen vor allem radikal veränderte gegenseitige Ansprüche in der Ehe als Krisenverursacher aus. War ein Eheversprechen zu Großvaters Zeiten vor allem eins auf lebenslange materielle Sicherheit, ist diese Aspekt wegen des gesellschaftlichen Wandels inzwischen in den Hintergrund gerückt. Wer heute noch heiratet, wird viel stärker als früher von romantischen Motiven zum Standesamt getrieben. Umso grösser ist am Ende die Enttäuschung, wenn sich die Schmetterlinge im Bauch erst einmal verflüchtigt haben. Zu Omas Zeiten galt eine Ehe schon als gut, wenn Opa am Monatsende seinen Gehalt ablieferte - und nicht in der Eckkneipe vertrank. Heute scheitern die meisten Ehen offenbar wegen herumliegender Socken, dreckigem Geschirr und der Frage, ob man am Abend Fußballspiel oder romantisches Film gucken soll. Fast 30 % aller Paare streiten über Unordnung, mehr als 20% über das Fernsehprogramm. Über mangelnde Zärtlichkeit klagen dagegen nur 12%. Die Vorstellung, in der nächsten Ehe werde alles besser, ist übrigens ein Trugschluss. Zwei Drittel aller Geschiedenen fragen sich rückblickend, ob es all das Geld und den Stress wert war, sich zu trennen - schätzen jedenfalls Paartherapeuten.

Das Projekt "Die neue Zeit" hat sich als Aufgabe genommen, mit fachtheoretischen Ansätzen und konkreten Beispielen zum Thema "Eheberatung" zu fordern.

Folgende Referenten und Gäste werden für das Projekt angesprochen: Rusmira Tihic-Kadric (bosnische Generalkosul in München), hfz. Sulejman Bugari (Theologe und Soziologe), und Dr. Amra Delic (Psychologin und Med.Soziologin).

Geschichte des ZZI:Das Zentrum der zeitgemäßen Initiativen (ZZI) wurde am 15.10.2006 mit Sitz in München gegründet. Es ist auf die Initiative eine Gruppe junger Menschen entstanden. Das eigentliche Motiv für die Gründung dieses Zentrums wurde durch die Tatsache bedingt, dass heutzutage, trotz der großen geschichtlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Bosnien und Herzegowina, so gut wie keine Non-Profit-Organisationen der deutsch-bosnischen Freundschaft existieren.

Aktivitäten des ZZI:

Das ZZI ist eine überparteiliche und überkonfessionelle Plattform für die Entwicklungszusammenarbeit von kulturellen, wissenschaftlichen und sozialen Projekten zwischen Deutschland und Bosnien-Herzegowina. Das ZZI mit seinem Sitz in München versteht sich als Anlaufstelle und Drehscheibe für all jene, die an dieser Zusammenarbeit interessiert sind oder selbst Projekte initiieren wollen.

Mitglieder des ZZI:

Das ZZI fördert die kreativen Fähigkeiten seiner Mitglieder, die das Recht haben, den Vorstand zu wählen und in denselben gewählt zu werden. Die Mitglieder können aktiv in der Ausarbeitung und Planung der Tätigkeiten mitwirken. Das ZZI ist als Kultur und Wissenschaftsnetzwerk neben Deutschland auch in Österreich und in Bosnien-Herzegowina vertreten.

Projekte des ZZI:

Im Laufe der vergangenen Jahre hat das ZZI erfolgreiche Buchpräsentationen, wissenschaftliche Vorträge, Ausstellungen und humanitäre Aktionen organisiert. Bei unseren Projekten arbeiteten wir zusammen mit: bosnischen National Museum in Sarajewo, Gesellschaft für bedrohte Völker, Unikliniken aus München und Sarajewo, Stadt Museum in Sarajewo, Atelier "Diman aus Österreich, Verlaghaus "Connectum" aus Sarajewo, Vereinen wie: "Condrobs e.V.", "Hilfe von Mensch zu Mensch e.V.", Sadake e.V., usw. 

An den Projekten nahmen auch verschiedene Persönlichkeiten teil: Prof. Dr. Christian Schwarz-Schilling (Hoher Repräsentant der Internationalen Gemeinschaft in Bosnien-Herzegowina und Bundesminister a.D.), Prof.Dr.Dzemaludin Latic, Ajet Arifi, Sulejman Bugari, Fotografen Zijah Gafic und Barbara Hartmann, bosnischer Botschafter Aleksandar Limov und Generalkonsul Satko Bitanga, Prof.Dr.Muhamed Filipovic, Prof.Dr.Rupert Gebhard, Prof, Enver Imamovic, Prof.Carl Bethke, Chefärzte Prof.Dr.Christian Stief und Prof.Dr.Damir Aganovic usw.

Die Projekte wurden unterstüzt von: Kulturreferat München, Ausländerbeirat München, Stadt München, Botschaft von Bosnien und Herzegowina in Deutschland, Stadt Sarajewo, NTV Hayat, Dnevni Avaz, NTV Studio 99, Firmen: Elemont GmbH, Elatec Gmbh, Versicherungsbüro Beglerovic,usw.

  ZZI-Germany e.V. - Kultur und Wissenschaftsnetzwerk